| Was ist eigentlich Naturkosmetik?
Kosmetik bedeutet im eigentlichen Wortsinn ordnen oder harmonisieren. Naturkosmetik erweitert den Begriff um ein ganzheitlichliches Element, das die verwendeten Zutaten einschließt, die Verarbeitung und Herkunft , sowie auch den sozialen Hintergrund mitbewertet.
Ein Begriff also, der so, ziemlich weit gefaßt ist und der vom Gesetzgeber nicht eindeutig definiert ist. Viele Verbraucher sind verunsichert, da dieser Begriff oft auch zweifelhafte Produkte ziert, die nur etwas zusätzliche Pflanzenextrakte oder pflanzliches Öl mit klangvollen Namen enthalten und ansonsten herkömmliche Zutaten der chemischen Industrie verwenden. Etliche Firmen sind auf diesen Zug aufgesprungen und betreiben letzendlich Verbrauchertäuschung.
Wir von maxximer.de distanzieren uns von diesen Trittbrettfahrern und haben uns dem zuverlässigen Onlineversand von günstiger und hochwertiger Naturkosmetikverschrieben.
Traditionelle "echte" Naturkosmetik Hersteller wie die bei maxximer.de vertretenen Lavera, Logona, Dr.Hauschka, Sante,Lavere, aquabio, CMD NaturKosmetik, Tautropfen, Bioturm, Lakshmi, Martina Gebhardt, Primavera Naturkosmetik, Urtekram, Wellments, Yalia Naturkosmetik, Walter Rau ,die Pionierarbeit geleistet haben und deren Anliegen es ist, wirklich gute und ehrliche Naturkosmetik Produkte herzustellen, mußten dringend handeln.
Naturkosmetik brauchte eine Definition um sich klar in Ihrem Qualitätsanspruch von den Pseudo Naturkosmetik-Herstellern abzugrenzen.
Diese finden wir in den Richtlinien des BDIH, (Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungs-ergänzungsmittel und Körperpflege-mittel), wo 2001 diese Kriterien erarbeitet wurden.
Um das für den Verbraucher klar erkennbar zu machen werden Produkte mit dem BDIH-Prüfzeichen "Kontrollierte Natur-Kosmetik" ausgezeichnet.
* Kontrollierte Naturkosmetik verwendet ausschließlich hautfreundliche, die Gesundheit der Haut erhaltende, natürliche Rohstoffe. Daraus ergibt sich ein völliger Verzicht auf hautreizende, allergiesierende Inhaltsstoffe
* Die verwendeten pflanzlichen Inhaltsstoffe stammen vorwiegend aus kontrolliert- biologischem (kbA) und biologisch-dynamischem Anbau
* Zur Herstellung naturkosmetischer Produkte werden keine Tierversuche durchgeführt und auch keine in Auftrag gegeben
* Die Verarbeitung genmanipulierter Pflanzen wird strikt abgelehnt
* Die Verarbeitung der natürlichen Ingredienzien zu kosmetischen Präparaten erfolgt besonders schonend und werterhaltend ohne den Einsatz "harter Chemie"
* Auf chemisch-synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, auf ethoxilierte Rohstoffe (PEG's) sowie auf Rohstoffe aus der Erdölchemie wird bewußt verzichtet
* Alle im Produkt befindlichen Inhaltsstoffe werden vollständig deklariert
* Berücksichtigung sozialer und ökologischer Verträglichkeit der Rohstoffgewinnung, der Herstellungsprozesse sowie des Endproduktes inklusive Verpackung.
Im Kasten nebenan sind die offiziellen Kriterien des BDIH aufgeführt.
Der Vollständigkeit sei erwähnt, daß noch nicht alle Produkte der oben erwähnten Naturkosmetik Hersteller die bei maxximer.de erhältlich sind sich mit einem externen Qualitätslogos auszeichnen dürfen. Teilweise sind es noch ältere Rezepturen, die überarbeitet werden müssen, teilweise haben die Hersteller andere Qualitätsvorstellungen. Meist sind es jedoch nur kleinere Rezepturänderungen, da die Grundtendenz ja bereits in der Unternehmensphilosophie der Narurkosmetik Produzenten verankert ist.
Neben dem BDIH gibt es auch einige andere Organisationen, die ebenfalls Richtlinien für kontrollierte Naturkosmetik erstellt haben. Teilweise sind die Organisationen im Wettbewerb miteinander und werben bei den Herstellern um Mitgliedschaft.
Wir von maxximer.de hoffen, daß auch in diesem Fall der Wettbewerb dazu dient, die Qualität der Produkte weiter zu verbessern, den es gibt nichts Gutes, das man nicht noch besser machen könnte.
Wir von maxximer.de sind optimistisch, daß eine Verwässerung nicht stattfindet, und denken, daß es nicht schadet, daß dort eine gewisse Konkurrenzsituation entsteht. Es wird "strengere" und weniger strenge Naturkosmetik Labels geben, die Hersteller haben die Verantwortung nicht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Und die Verbraucher sind gefordert zu prüfen und zu vergleichen und kritisch zu sein, wie überall auf dem Warenmarkt.
NaTrue, Ecocert , Cosmebio, USDA und die soil association sind einige der oben erwähnten weiteren Zertifizierungsstellen. Im Detail auf die Unterschiede einzugehen würde den Rahmen hier sprengen.
Bedeutsam in Deutschland ist noch ecocert Es handelt sich bei ecocert um eine Organisation, die hauptsächlich bei der Überwachung des Bio -Landbaus in Frankreich tätig ist. Die Marke eco-cosmetics verwendet dieses Logo.
NaTrue wird voraussichtlich an Bedeutung gewinnen. Ein dreistufiges Qualitäts-Label wurde dort entwickelt, etliche deutsche Hersteller wie zum Beispiel Primavera verwenden es bereits.
Maxximer.de ist bestrebt die beste Naturkosmetik Qualität im günstigen Versand anzubieten, wir sind überzeugt, daß es immer mehr kritische Verbraucher gibt, die hochwertige Naturkosmetik Qualität schätzen, und die bereit sind genau hinzusehen und sich nicht von billigen Werbeversprechen blenden lassen.
|
Und was sind die Kriterien? (am Beispiel BDIH)
1. Pflanzliche Rohstoffe
Einsatz pflanzlicher Rohstoffe soweit möglich aus:
- kontrolliert-biologischem Anbau (kbA), unter Berücksichtigung von Qualität und Verfügbarkeit
- kontrolliert biologischer Wildsammlung
2. Tierschutz und Tierversuche
Weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung oder Prüfung der Endprodukte werden Tierversuche durchgeführt noch in Auftrag gegeben.
- Rohstoffe, die vor dem 01.01.1998 noch nicht im Markt vorhanden waren, dürfen nur dann verwendet werden, wenn sie nicht im Tierversuch getestet worden sind. Außer Betracht bleiben hierbei Tierversuche, die durch Dritte durchgeführt wurden, die weder im Auftrag noch auf Veranlassung des Auftraggebers gehandelt haben, noch mit diesen gesellschaftsrechtlich oder vertraglich verbunden sind.
- Tierische Rohstoffe. Der Einsatz von Rohstoffen toter Wirbeltiere (z.B. Walrat, Schildkrötenöl, Nerzöl, Murmeltierfett, tierische Fette, tierisches Collagen und - - Frischzellen) ist nicht gestattet.
3. Mineralische Rohstoffe.
Der Einsatz anorganischer Salze (z.B. Magnesiumsulfat) und mineralischer Rohstoffe (z.B. Natriumchlorid) ist grundsätzlich gestattet. Ausnahme siehe unter Punkt 5.
4. Rohstoffe mit beschränktem Einsatz (z.B. Emulgatoren und Tenside)
Für die Herstellung von Naturkosmetika können Emulgatoren und Tenside verwendet werden, die durch Hydrolyse, Hydrierung, Veresterung oder Umesterung aus folgenden Naturstoffen gewonnen werden:
- Fette, Öle und Wachse
- Lecithine
- Lanolin
- Mono-, Oligo- und Polysaccharide
- Proteine und Lipoproteine
Den konkreten Rohstoffeinsatz regelt die aktuelle Positivliste für die Entwicklung und Herstellung von "Kontrollierter Natur-Kosmetik."
5. Bewußter Verzicht auf
- organisch-synthetische Farbstoffe
- synthetische Duftstoffe
- ethoxilierte Rohstoffe
- Silikone
- Paraffine und andere Erdölprodukte Zulassungskriterium für natürliche Riechstoffe ist die ISO-Norm 9235.
6. Konservierung
Zur mikrobiologischen Sicherheit der Produkte werden, neben natürlichen Konservierungssystemen, bestimmte naturidentische Konservierungsmittel zugelassen:
- Benzoesäure, ihre Salze und Ethylester
- Salicylsäure und ihre Salze
- Sorbinsäure und ihre Salze
- Benzylalkohol Beim Einsatz dieser Konservierungsstoffe ist der Zusatz: "Konserviert mit ... [Name des Konservierungsstoffes]" erforderlich!
7. Radioaktive Bestrahlung
Eine Entkeimung von organischen Rohstoffen und kosmetischen Endprodukten durch radioaktive Bestrahlung ist nicht gestattet.
8. Kontrollierte Naturkosmetik
Die Überprüfung der Einhaltung oben aufgeführter Kriterien wird durch ein unabhängiges Prüfinstitut gewährleistet. Die Einhaltung der Kriterien wird durch das verbandseigene Prüfzeichen dokumentiert
Weiterführende Zielsetzungen:
Rohstoffvoraussetzungen - Nachvollziehbare Herstellung mit durchschaubaren Verfahren und - Verbraucheraufklärung.
Genmanipulation
- Einsatz gegen genmanipulierte pflanzliche und tierische Rohstoffe.
- Da die Gentechnik in der Landwirtschaft umstritten und ökologisch nicht vertretbar ist, wird der biologischen Anbau unterstützt und ein aktiver Einsatz gegen die Gentechnik betrieben.
Ökologische Verträglichkeit
- Ausschließlich natürliche Ausgangsrohstoffe, wenn möglich zertifiziert nach EG-Bio-VO (EG-Verordnung über den ökologischen Landbau)
- Umweltschonende Herstellverfahren
- Optimale Abbaubarkeit der Rohstoffe und Fertigprodukte
- Sparsame, umweltverträgliche und recyclingfähige Verpackungen
- Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen
Soziale Verträglichkeit
- Rohstoffe aus Fair Trade und Dritte-Welt-Projekten
- Gebrauch und Entsorgung
- Kollegiales Miteinander
|